Politik und Ehrenamt - Engagement als Stütze der Gesellschaft

Politik und ehrenamtliches Engagement hat in meiner Familie immer eine wichtige Rolle gespielt. Mir wurde von klein auf vermittelt, wie wichtig es ist, sich für seine Mitmenschen einzusetzen. Ohne die Arbeit unserer zahlreichen Ehrenamtlichen wären Gemeinden ärmer, können soziale Initiativen kaum umgesetzt werden und würde Politik nicht funktionieren. So habe auch ich mein Engagement bei den Ministranten begonnen. Zunächst als einfacher Ministrant, dann Leiter einer Ministrantengruppe und schließlich als Vorsitzender des Jugendausschusses in meiner Heimat Jettingen. Daneben war ich als aktiver Fußballer mehr oder weniger erfolgreich und durfte als Trompeter in der Trachtenkapelle Scheppach erfahren, wie Musik Menschen zusammen bringt.

Auf Basis dieser Grundüberzeugung bin ich mit 14 Jahren in die Junge Union und später auch in die CSU eingetreten. Im Rahmen meins ehrenamtlichen politischen Engagements habe ich vielfältige Erfahrungen sammeln können. Ich habe verstanden, dass jeder von uns etwas bewegen kann. Dass Demokratie nur von der Einsatzfreude ihrer Beteiligten lebt. Und dass die Welt ärmer wäre, ohne die Bereitschaft füreinander einzustehen.

Egal ob als JU Ortsvorsitzender, als Mitglied im CSU Bezirksvorstand oder als Landesvorsitzender der Jungen Union Bayern: Es ist immer unser gemeinsamer Auftrag einen wirklichen Mehrwert für unsere Mitmenschen zu schaffen. Diese Überlegung ist Auftrag und Herausforderung gleichermaßen!

Dabei kommt es aber immer auch darauf an, über alle Generationen hinweg an der Zukunft unserer Heimat zu arbeiten. Aus diesem Grund habe ich im Jahr 2002 die Verantwortung für die junge Liste übernommen, mit der wir erfolgreich zur Gemeinderatswahl in meiner Heimatgemeinde angetreten sind.

Als ich 2008 in den Markgemeinderat von Jettingen-Scheppach gewählt wurde, habe ich mich stets bemüht, diesem Anspruch auch gerecht zu werden. Gleiches gilt für meine Arbeit als Fraktionsvorsitzender der CSU Kreistagsfraktion in Günzburg, der ich seit dem Jahr 2014 angehöre.

Von 2013 bis 2018 habe ich gemeinsam mit Alfred Sauter die Interessen des Landkreises Günzburg auch im Bayerischen Landtag vertreten. In der Mehrfachfunktion des Landtagsabgeordneten, des Staatssekretärs und des Landesvorsitzenden der Jungen Union Bayern brachte diese Aufgabe unglaubliche Chancen mit sich.

Diese Chancen will ich auch als junger Staatsminister im Bayerischen Kabinett weiter einbingen. So setze ich mich natürlich auch für die Belange der jungen Generation ein – ohne die Interessen aller Altersgruppen zu vergessen. Mir sind gerade die Umstände von Jugendlichen, Familien und den Schwachen in der Gesellschaft wichtig. Dabei müssen wir jedoch stets darauf achten, dass wir die Leistungsfähigkeit unseres Gemeinwesens niemals überfordern. Wir müssen verstehen, dass wir nur so viel Geld ausgeben können, wie wir einnehmen. Jede andere Politik wäre nicht generationengerecht!

In meiner politischen Arbeit war für mich immer wichtig, nicht den Blick auf das große Ganze zu verlieren. Wir brauchen beste Voraussetzungen für alle Menschen in Bayern. Nur wenn unsere Kommunen vor Ort stark sind, können sie optimale und sichere Lebensbedingungen schaffen. Nur wenn die Gesellschaft zusammen steht, können alle davon profitieren. Als Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr nehme ich mir genau diese Grundüberzeugungen jeden Tag zu Herzen.